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In
ihrem Internetauftritt schrieb
die 'Augsburger
Allgemeine' zum Stück
"Hotel zu den zwei Welten" am 3.März 2010: |
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Fahrstuhl verbindet Leben und Tod
09.03.2010 17:30 Uhr |
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Neusäss.
Im Fahrstuhl zwischen Leben und Tod: Ein auf den ersten Blick sperriges
Thema bringt Eric-Emmanuel Schmitt in seinem Theaterstück "Hotel zu
den zwei Welten" auf die Bühne. Die Schauspielgruppe Neusäß wählte
das Drama für ihre neue Produktion und setzt mit einer Eigenproduktion
die Reihe mit Stücken des französischen Dramatikers fort, die mit
erfolgreichen Gastspielen in der Neusässer Stadthalle begonnen hat.
Premiere ist am Samstag, 13. März, um 19.30 Uhr in der Aula der Ägidiusschule. |
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Bild: ALFA
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"Das
Stück hat uns schon beim Lesen so beeindruckt - so sehr, dass wir
es fast einstimmig ausgewählt haben, obwohl es nicht für alle Spielinteressenten
eine Rolle enthält", erzählt Regisseurin Sigrid Ihlenfeldt. "Allerdings
gibt es uns wieder Gelegenheit, zwei Spieler aus unserer Jugendgruppe
mit anspruchsvollen Rollen zu betrauen." |
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Auch
technisch ist die Schauspielgruppe diesmal gefragt: Die Bühne braucht
einen Fahrstuhl, der sich selbsttätig öffnet und schließt, und einen
Monitor, auf welchem immer wieder geheimnisvolle Zeichen erscheinen.
"Im Hotel zu den zwei Welten" treffen die unterschiedlichsten Menschen
aufeinander. Sie müssen als Komapatienten warten, wie sich ihr Schicksal
entscheidet. Während der eine diese Ungewissheit nicht ertragen kann,
findet ein anderer sogar Genuss am Warten. Zentral ist der Fahrstuhl.
Denn nur er hält die Verbindung nach außen und scheint überdies auch
noch selbstständig zu entscheiden, ob die Fahrt nach unten - zurück
auf die Erde - oder nach oben in den Tod geht. Bis es aber so weit
ist, wachsen Beziehungen unter den Akteuren, geht es um die Dinge
des Lebens und auch darum, seinen Blickwinkel zu ändern. Sigrid Ihlenfeldt
versichert: "Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas kommt bei diesem
Autor der Humor nicht zu kurz." Wer in den vergangenen Jahren in Neusäß
schon Schmitts "Oscar und die Dame in Rosa" oder "Kleine Eheverbrechen"
gesehen hat, kennt die große Fähigkeit des Dramatikers, selbst schwere
Zusammenhänge unterhaltsam und bühnenwirksam zu präsentieren. Und
wer nicht, der kann sie jetzt mithilfe der Schauspielgruppe Neusäß
kennenlernen. |
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Aufführungen:
Premiere ist am, Samstag, 13. März, um 19.30 Uhr, danach Aufführungen
an den Freitagen, 26. März sowie 9./16. April sowie Samstag, 20./27.
März und 10./17. April und schließlich Sonntag, 14./21./28. März sowie
18. April. Beginn der Vorstellungen ist jeweils um 19.30 Uhr, an den
Sonntagen bereits um 17 Uhr, in der Aula der Volksschule bei St. Ägidius,
Bürgermeister-Kaifer-Straße 8, Neusäß. (lig)
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Kartenvorverkauf
bei Bücher Hiemer im Schmutterpark Neusäß, Telefon (08 21) 46 62 88.
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In
ihrem Internetauftritt schrieb
die 'Augsburger
Allgemeine'
zum 20jährigen Vereinsjubiläum
am 3.Oktober 2009: |
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20 Jahre Theater
09.10.2009 05:04 Uhr |
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Von
Kerstin Zerwes-Polgar |
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Neusäß
(lig) - Gespielt wird seit 33 Jahren - als Verein existiert die renommierte
Schauspielgruppe Neusäß nun 20 Jahre. Dieses Jubiläum feierten die
Akteure um die Prinzipalin und Regisseurin Sigrid Ihlenfeldt mit einem
Fest in der Aula der Ägidiusschule. Wie es sich für ein Theaterensemble
gehört, machten sich die Darsteller selbst ein Geschenk: Unter dem
Motto "Die ganze Welt ist Bühne" (Shakespeare: "Wie es Euch gefällt")
wurden Szenen aus "Was ihr wollt", Lessings "Nathan der Weise" sowie
aus Goethes "Faust I" präsentiert. |
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Bild: ALFA |
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Bürgermeister
Hansjörg Durz sowie sein Vorgänger Dr. Manfred Nozar, der nicht zuletzt
nach Aufführungen in der Stadthalle der Truppe die Spielstätte in
der Ägidiusschule ermöglicht hatte, ließen sich wie die Vereinsmitglieder
von den Darbietungen begeistern. |
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In
ihrem Internetauftritt schrieb
die 'Augsburger
Allgemeine'
eine Kritik zu "Die gelehrten Frauen": |
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Wenn die gelehrten Frauen ihre Krallen zeigen
24.03.2009 04:41 Uhr |
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Von
Kerstin Zerwes-Polgar |
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Neusäß
- Mit Molières Komödie „Die gelehrten Frauen“ wagt die Schauspielgruppe
Neusäß heuer höchst erfolgreich einen Abstecher in das Paris des 17.
Jahrhunderts. Die Bühne der Aula in der Ägidius-Schule stellte mit
raffiniertem Bühnenbild den Rahmen der amüsanten Geschichte der „gelehrten
Frauen“: Henriette, Tochter aus gutbürgerlichem Hause, möchte ihrem
Herzen folgen und den leidenschaftlichen Clitandre heiraten, der bereits
vergeblich um die Hand ihrer Schwester Armande anhielt. Die dominante
Mutter und Herrin des Hauses, Philaminte, sieht jedoch den gebildeten
Literaten Trissotin als angemessenen Bräutigam an, und unterbindet
die Einspruchsversuche ihres eingeschüchterten Ehemanns Chrysale. |
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Bild: ALFA |
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Die
herrische Philaminte kämpft unterdessen mit ihren Mitstreiterinnen
für das Recht der Frauen auf Bildung und Literatur. Dabei gehen sie
sogar so weit und lehnen jegliche Körperlichkeiten und niedere Sinnestriebe
ab. Das ungebildete Volk, und besonders häusliche Frauen verachten
sie daher. Durch eine List seitens Henriettes Onkel Ariste kommen
schließlich die unehrbaren Absichten Trissotins ans Tageslicht, welcher
es nur auf das Vermögen der Familie abgesehen hatte. Einer Heirat
des jungen Liebespaares Henriette und Clitandre steht nun nichts mehr
im Wege, und auch die auf ihre Bildung erpichten Damen erkennen ihre
überzogene Verhaltensweise. |
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Mit
viel Charme verstehen es die einzelnen Schauspieler, die verschiedenen
Persönlichkeiten und Charakterzüge ihrer Rollen dem Publikum zu vermitteln.
Die naive, kindliche Henriette überzeugt ebenso wie der selbstherrliche
Trissotin oder die hochnäsige Schwester Armande. „Die Schwierigkeit
lag darin, die große zeitliche Distanz zu überbrücken“, erklärt Regisseurin
Sigrid Ihlenfeldt. „Denn heutzutage ist es für die Menschen nur schwer
nachvollziehbar, dass der Bildungswille der Frau so umstritten ist.“
Weiter sei Molière nicht gegen die Bildung der Frau, „er möchte lediglich
die Übertriebenheit mancher Damen karikieren“. |
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Großer
Aufwand für Kostüme und Frisuren |
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Besonders
detailgetreu wurde die imposante Mode der Pariser Gesellschaft von
der Schauspielgruppe Neusäß umgesetzt. Wallende Kleider und kunstvolle
Frisuren schmückten besonders die Frauen. Zwischen den Akten erfreut
Pia Wüst mit barocken Melodien auf der Gitarre. Mit den „Gelehrten
Frauen“ Molières bietet die Schauspielgruppe Neusäß demnach erneut
einen erfrischend kurzweiligen Klassiker, dessen Vorstellungen bereits
nach dem ersten Spielwochenende ausgebucht waren. |
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Aufgrund
der großen Nachfrage gibt die Schauspielgruppe Neusäß nun eine Zusatzvorstellung:
Am Freitag, den 17. April wird das Stück um 19.30 Uhr aufgeführt. |
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Karten
gibt es im Vorverkauf bei Bücher Hiemer in Neusäß, Georg-Odemer-Straße
2a, Telefon (08 21) 46 62 88. Restkarten an der Abendkasse, eine Stunde
vor Aufführungsbeginn. |
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Bei
uns im Internet: Fotos gibt es im Internet unter augsburger-allgemeine-land.de
oder hier in Auszügen |
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In
ihrem Internetauftritt schrieb
die 'Augsburger
Allgemeine'
in der Vorankündigung zu "Die gelehrten Frauen": |
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Theater
in Neusäß
Molières Frauen kämpfen gegen Männerklischees
10.03.2009 04:43 Uhr |
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Neusäß
(lig) - Klassisch gibt sich die Schauspielgruppe Neusäß heuer zum
20. Jubiläum ihrer Vereinsgründung (3. Oktober 1989). Zuvor hatten
die Akteure 13 Jahre lang im Mehrzweckraum der evangelischen Emmauskirche
gespielt. Zur Stadterhebung 1988 studierte die Schauspielgruppe Johann
Nepomuk Nestroys musikalische Komödie "Der Talisman" ein und weihte
mit dieser sehr erfolgreichen Aufführung die neue Stadthallenbühne
ein, erinnert sich die Prinzipalin Sigrid Ihlenfeldt. Seit 1991 spielt
die Truppe im Theaterraum der Aula in der Volksschule bei St. Ägidius.
Auftaktstück war Molières "Der eingebildete Kranke". |
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Bild: ALFA
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An
Tradition angeknüpft |
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An
diese Tradition wird zum Jubiläum heuer wieder angeknüpft. Jean Baptiste
Molières "Die Gelehrten Frauen" feiern in Neusäß fröhliche Urständ.
Anders als die meisten Männer seiner Zeit hatte Molière (1622-1673)
durchaus Verständnis dafür, dass Frauen mit der ihnen in einer Männerwelt
zugewiesenen Rolle unzufrieden waren und nach mehr Wissen und Einfluss
strebten. Doch gegen den Unfug eitler, selbstgefälliger Schöngeisterei
zog er mit sprachlichem Witz und beißendem Spott zu Felde. |
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Der
französische Autor zählte "Die gelehrten Frauen" zu seinen Lieblingsstücken
und spielte den friedliebenden Chrysale, der den geistigen Höhenflügen
seiner schöngeistigen Frau nicht Einhalt zu gebieten weiß, mit Vorliebe
selbst. |
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Derzeit
sind die Akteure um Sigrid Ihlenfeldt, die in bewährter Weise auch
heuer wieder die Regie übernommen hat, mitten in den Endproben. Konzentriert
wird daran gearbeitet, dass dieser französische Klassiker stilecht
über die Bühne in der Aula der Ägidiusschule gehen kann. Großen Wert
legt das Team auf aufwendige und passende Kostüme und Frisuren - wie
sie unter den gefallsüchtigen Menschen des 17. Jahrhunderts zu finden
waren. |
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Elf
Vorstellungen geplant |
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Premiere
ist am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr (Geheimtipp: hier haben erfahrungsgemäß
auch Kurzentschlossene noch Chancen auf Karten). Gespielt wird überdies
jeweils Freitag, 27. März und 3. April, Samstag, 21./28. März und
4./18. April, jeweils um 19.30 Uhr, und Sonntag, 15./22./29. März
und 19. April, jeweils um 17 Uhr. |
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Karten
gibt's im Vorverkauf bei Bücher Hiemer Neusäß im Schmutterpark, Telefonnummer
(08 21) 46 62 88, sowie Restkarten an der Abendkasse. |
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